
Geburtstag von Man Ray,
Saint-Tropez 1973 |
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Die Kunst Carol Ramas gehört dem 20. Jahrhundert und der
Kultur der Stadt Turin an (wo sie 1918 geboren ist). Ihre Arbeit zeichnet
sich seit Mitte der 30ger Jahre durch ihre
Eigenständigkeit und die enorme Energie aus, mit der es der Künstlerin
gelungen ist, die verschiedensten Materialien in Werken von großer
dichterischer Wirkung zu verwenden.
Die Malerin, die schon 1948 zum ersten Mal an der Biennale von Venedig
teilnahm, ist für die nachfolgenden Generationen zum Modell geworden: sie
haben die Aktualität ihrer Kunst erfasst, die unsere Zeit dokumentiert und
ihr Leben verleiht.
Ein untrügliches Zeichen ihrer Modernität sind die Freunde aus der
internationalen Kulturszene, die Carol Rama über Jahrzehnte hinweg begleitet
haben: der Dichter, Schriftsteller und Kritiker Edoardo Sanguineti und der
Musikwissenschaftler Massimo Mila,
der Architekt Carlo Mollino und der Musiker Luciano Berio, die Künstler Andy
Warhol und Man Ray.
Im Juni 2003 wurde ihr zur 50. Biennale von Venedig der goldene Löwe für die
Karriere verliehen.
Die Sandretto Re Rebaudengo Stiftung in Turin hat ihr 2004 eine
Retrospektive gewidmet, die danach im Mart in Trento und im Baltic in
Newcastle zu sehen sein wird. Im Ulmer Museum und danach in der Galerie im
Taxispalais in Innsbruck ist ab Herbst 2004 eine weitere retrospektive
Ausstellung zu sehen.
Die Ausstellung Carol Rama. Das Grafische Werk 1944-2005 läuft
ab September 2006 in Ca' Pesaro, der Internationalen Galerie für
Moderne Kunst in Venedig. Zu dieser Ausstellung erscheint ein Werkatalog der
Radierungen (ital.-eng.).
Im Sommer 2008 kuratiert Marco Vallora eine ausführliche Retrospektive Carol Ramas
im Palazzo Ducale in
Genova, anlässlich ihres 90. Geburtstages. |
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